Daten sind der Mittelpunkt unseres Handelns | mit Sara Burdenski - evm
Shownotes
In der aktuellen Folge von „Zahlen, bitte!“ begrüßt Managing Consultant Marlo Wockenfuß Sara Burdenski von der Energieversorgung Mittelrhein (evm) als Gast. Die beiden sprechen darüber, wie das Unternehmen sich auf den Weg gemacht hat, eine datenbasierte Marketingstrategie zu entwickeln und dabei auf zentrale Herausforderungen gestoßen ist. Sara gibt Einblicke, wie die evm trotz unterschiedlicher Datenquellen und komplexer Prozesse Schritt für Schritt eine datenorientierte Unternehmensstrategie aufbaut.
▶️ Wie hilft ein datenfokussiertes Marketing, Kundenbedürfnisse besser zu verstehen? ▶️ Welche Herausforderungen entstehen bei Integration verschiedener Daten ▶️ Welche Rolle spielen Führungskräfte, wenn es darum geht, datengetriebenes Arbeiten voranzutreiben?
Erfahrt, wie die evm ihr Data-Warehouse-Projekt entwickelt und eine datengetriebene Kultur etabliert. Sarah erklärt außerdem, wie Führungskräfte den Kulturwandel vorantreiben können, um datenbasierte Entscheidungen als Unternehmensstandard zu etablieren.
Transkript anzeigen
00:00:00: [Musik]
00:00:05: Zahlen bitte!
00:00:07: Der Data Podcast.
00:00:09: Hallo und herzlich willkommen zu Zahlen bitte, der Data Podcast.
00:00:14: Mein Name ist Marle Wockenfuss, ich bin Managing Consultant bei Taut
00:00:18: und mir gegenüber sitzt Sarah Bodenski.
00:00:22: Sarah, herzlich willkommen.
00:00:25: Du sitzt gerade mit mir in Köln, du kommst aber gar nicht aus Köln.
00:00:28: Das ist richtig.
00:00:29: Und woher kommst du?
00:00:31: Sarah Bodenski ist mein Name, ich komme aus Koblenz,
00:00:33: das ist nicht so weit weg.
00:00:35: Der Reihen verbindet uns.
00:00:37: Ich arbeite bei der Energieversorgung Mittel Reihen
00:00:40: und jetzt schon seit zwei Jahren in einem Projekt mit euch zusammen.
00:00:44: Und bin heute Gast in eurem Podcast und bedanke mich für die Einladung.
00:00:48: Ja, sehr gerne.
00:00:49: Also zwei Jahre ist natürlich schon einiges an Zeit.
00:00:52: Wir können uns schon relativ gut, wir haben einige Änderungen bei euch durchgemacht.
00:00:57: Ja.
00:00:58: Erzähl mal etwas von der EVM, dem Energieversorgung Mittel Reihen.
00:01:03: Ihr seid in Koblenz tätig, ihr seid aber glaube ich soweit ich weiß, deutschlandweit aktiv.
00:01:08: Ja, also wir beschränken uns in unseren Kernfeldern auf das nördliche Reihenland-Falz.
00:01:14: Das zieht sich aber dann wirklich von der Landesgrenze im Norden bis in den Westen
00:01:21: an die belgische Grenze und im Süden bis so nahe.
00:01:27: Und das nördliche Reihenland-Falz ist das Gebiet, in dem wir uns bewegen, indem wir unsere Kunden versorgen.
00:01:31: Als Energieversorger habt ihr verschiedene Themenbereiche.
00:01:36: Kannst du vielleicht nochmal ganz kurz aufsäumen, was euer Kerngeschäft ist,
00:01:39: wo ihr maßgeblich euch gerade vielleicht auch positioniert,
00:01:43: was Veränderungen auf dem Bereich der Energieversorgung gerade stattfindet?
00:01:48: Ja, also wir haben ganz klassisch die Energieversorgung mit Strom und Gas bei uns im Portfolio.
00:01:55: Darüber hinaus aber wie viele andere in der Branche auch haben wir unser Kerngeschäft erweitert.
00:02:01: Für uns spielen Themen wie der Verkauf von Photovoltaikanlagen, Solaranlagen,
00:02:08: aber auch die Unterstützung bei der Wärmeausstattung unserer Kunden eine Rolle.
00:02:13: Wir verkaufen also auch Heizsysteme für unsere Kunden,
00:02:17: damit die also rundum gut versorgt mit der Energie der EVM-Gruppe sind.
00:02:22: Wir haben auch einen Netzbetreiber in unserer Gruppe verankert,
00:02:27: der für die Netzgestaltung, Wartung, Versorge zuständig ist.
00:02:34: Ich glaube diese Trennung bei euch, Netzteil und vertrieblicher Teil,
00:02:40: ist ja immer ein relativ großes Problem, weil ihr das Ganze auch trennen müsst.
00:02:44: Was bringt das für Schwierigkeiten mit, wenn ihr das Thema Daten denkst?
00:02:52: Ihr müsst euch das so vorstellen, wie es wahrscheinlich auch eine Telekommunikation
00:02:56: Gang und Gebe ist. Also unser Netzbetreiber, die Energienetz im Mittelrhein,
00:03:00: legt Leitungen zu Kunden und Anschlussnehmern, die nicht von der EVM versorgt werden.
00:03:07: Die stellen also quasi die Pipeline da, in der die Energie fließt,
00:03:13: aber die Kunden können dann trotzdem bei anderen Energieanbietern
00:03:16: ihren Strom und ihr Gas beziehen.
00:03:18: Und das Problem, was dadurch entsteht, ist das, oder das ist kein Problem,
00:03:22: das sorgt aber dafür, dass wir natürlich nur die Daten einsehen können
00:03:27: von Kunden, die auch bei uns versorgt sind.
00:03:30: Und da auch gesetzlich eine ganz klare Trennung besteht, der wir uns nicht widersetzen.
00:03:36: Jetzt bist du natürlich aus dem Bereich Marketing dafür verantwortlich,
00:03:40: dass ihr vor allem im vertrieblichen Bereich gut funktioniert.
00:03:44: Da bist du relativ losgelöst von dem Netzteil.
00:03:46: Welchen Stellenwert haben denn Daten bei euch im täglichen Doing?
00:03:51: Also Daten sind die Grundlage in der Kundenansprache.
00:03:55: Wir brauchen Daten, um den Kunden besser kennenzulernen.
00:04:01: Und gerade in Marketing dreht sich alles um den Kunden, wie wir ihn richtig ansprechen können.
00:04:05: Die Bedürfnisse des Kunden zu verstehen, das ist alles Datenbasiert.
00:04:09: Also sind Daten eigentlich das essentielle in der Kundenansprache.
00:04:14: Und auf dem Weg zu dieser Transformation und zu dem Verständnis,
00:04:20: wie wertvoll die Daten des Kunden sind, befinden wir uns gerade.
00:04:26: Da sind wir mittendrin und haben gemeinsam mit euch auch schon die ersten Schritte geleistet,
00:04:32: um Kunden und die Daten des Kunden in den Mittelpunkt unseres Handeln zu stellen.
00:04:38: Es ist natürlich spannend, dass du das ansprichst.
00:04:42: Ich glaube, der Weg, den ihr gegangen seid, ist natürlich kein Marketing lastiger Weg gewesen.
00:04:49: Aber wir haben ja heute auch schon mehrmals darüber geredet.
00:04:52: Der ursprüngliche Nied dafür, dass ihr auch von zugekommen seid, ist aus dem Marketing entsprungen.
00:04:59: Kannst du da vielleicht nochmal diese Entstehungsgeschichte wiedergeben, wie das genau zustande gekommen ist?
00:05:05: Ja, wir haben vor drei Jahren ein Bereich ins Leben gerufen, der nennt sich "analytisches Marketing".
00:05:12: Wir haben uns also als Ziel gesetzt, viel mehr mit Daten zu interagieren,
00:05:17: Daten in unser tägliches Doing zu integrieren.
00:05:20: Und wir haben als Energieversorger sehr viele Daten und verschiedene Datenquellen.
00:05:26: Wir sind aber an ein zentrales Problem gestoßen.
00:05:29: Aus Marketing-Sicht schauen wir uns den Kunden an.
00:05:33: Und der Kunde steht für uns im Mittelpunkt.
00:05:36: Die Daten, die uns bis dato aber zur Verfügung standen, hatten einen anderen Schwerpunkt
00:05:41: und haben andere Sachen in den Mittelpunkt gestellt.
00:05:44: Ganz klassisch die Abrechnung.
00:05:46: Das sind dann vertragsorientierte Daten.
00:05:49: Da ist dann wichtig zu wissen, welches Produkt hat der Kunde, wie viel Verbraucht der Kunde,
00:05:53: welche Abrechnung liegt dann auch folgt darauf.
00:05:57: Aber es war nie der Kunde im Mittelpunkt.
00:05:59: Und da sind wir recht schnell an unsere Grenzen gestoßen.
00:06:02: Wenn wir beispielsweise Cross-Selling-Potenzial ermitteln wollten
00:06:06: oder eine Kundensicht herstellen wollten, um Kunden zu segmentieren,
00:06:13: haben wir mit dieser Datenbasis, die sehr vertragsorientiert war,
00:06:17: einfach nicht das gesamte Bild im Blick gehabt.
00:06:20: Und haben vor dem Problem gestanden, dass wir eigentlich Daten bräuchten
00:06:26: bzw. ein Datenmodell, das den Kunden in den Mittelpunkt stellt.
00:06:31: Und mit diesem Auftrag sind wir an euch rangetreten.
00:06:36: Haben natürlich intern, erst mal von der Erkenntnis bis zur Umsetzung,
00:06:41: auch einige Abstimmungen drehen müssen.
00:06:45: Und ja, das kam aus dem Marketing heraus.
00:06:47: Das Projekt ist aber gemündet in einer Zusammenarbeit aus dem Marketing,
00:06:51: dem Vertrieb, dem Kundenservice und der IT-M.
00:06:54: Es ist also sehr interdisziplinär jetzt aufgestellt.
00:06:57: Genau, du hast schon beschrieben, du hast deine Newscases immer weiter nach hinten gestellt
00:07:04: zur Gesamtwohlfahrt des Unternehmens.
00:07:10: Und ihr habt sehr, sehr viel schon in den letzten Jahren aufbereitet.
00:07:16: Neue Berichte aufgebaut.
00:07:19: Ihr habt ziemlich viel geleistet, wo andere Unternehmen vielleicht ist gerade noch am Anfang stünden.
00:07:26: Man könnte ja meinen, alles ist jetzt gut.
00:07:29: Ihr habt eure Berichte.
00:07:31: Ist das der Stand, wie ihr jetzt gerade zufrieden seid?
00:07:34: Nein, also wir haben jetzt Berichte.
00:07:38: Wir sind sehr gut aufgestellt im Bereich der diskriptiven Analysen.
00:07:43: Natürlich kennen wir vertragsbezogen unseren Kunden.
00:07:48: Wir rechnen unsere Kunden auch richtig ab.
00:07:50: Das sind ja alles Grundvoraussetzungen.
00:07:52: Es ist so die Base, die wir natürlich erfüllen.
00:07:54: Wir wissen auch, wie viele Verträge wir haben, wie viele Verträge wir verlieren.
00:08:00: Aber wir sind noch nicht am Ziel.
00:08:03: Wir haben es jetzt geschafft, in einem Modern Data Warehouse ein Datenmodell aufzubauen
00:08:08: mit eurer Hilfe, dass die Daten so flexibel darstellt, dass jeder Anwender mit den Daten arbeiten kann.
00:08:17: Dass also auch der Vertrieb weiterhin seine Vertragssicht gewährleistet hat.
00:08:22: Wir im Marketing aber uns eher auf die Kunden fokussieren können.
00:08:26: Und gerade nutzen wir die vorhandenen Daten für das vertriebliche Berichtswesen
00:08:34: und auch das Berichtswesen im Kundenservice.
00:08:36: Aber das ist nicht noch nicht der Ende des Weges.
00:08:39: Du bist in deiner Rolle als Teamlead-Analytisches Marketing.
00:08:45: Natürlich bist du reingerutscht in diese "Project Management"-Rolle für das Data Warehouse.
00:08:54: Obwohl du glaube ich mit Daten natürlich fast zu tun hast,
00:08:59: aber du bist auf jeden Fall nicht die Expertin für Data Warehouse Analytics-Lösung.
00:09:04: Wie bist du da reingekommen?
00:09:06: Das ist tatsächlich ein sehr interessanter Weg.
00:09:08: Das hätte ich vor vier Jahren auch nicht erwartet, dass ich in einem Podcast zu Daten sitzen werde.
00:09:15: Ich bin tatsächlich aus den Wirtschaftswissenschaften und habe den Marketing- und BWL-Background.
00:09:23: Wir haben aber auch aus diesem Business-Background für uns festgestellt,
00:09:28: dass wir Datengetriebener agieren müssen.
00:09:31: In diesem Zusammenhang haben wir einen Team gegründet, das sich eben "Analytisches Marketing" nennt
00:09:36: und auch eine Datenanalystin ausgeschrieben.
00:09:43: Diese Stelle haben wir auch besetzen können und sind damals ehrlicherweise ein bisschen naiv und blauäugig in die Thematik eingestiegen.
00:09:52: Weil wir wussten, wir haben sehr viele Daten, dachten wir, es wäre ein leichtes Menschen mit Know-how,
00:09:59: mit Statistik, Mathematik, Expertise und Analyse, Know-how dahinzusetzen und unsere Fragen beantworten zu lassen,
00:10:07: die wir aus Marketing-Sicht haben.
00:10:09: Welche unserer Kunden sind schon länger als fünf Jahre da?
00:10:13: Welche Kundengruppen haben wir?
00:10:15: Wir lassen sich Zielgruppen für Photovoltaikanlagen identifizieren.
00:10:21: Wir sind recht schnell zu der Erkenntnis gekommen, dass die Datenlage, die wir haben, nicht ideal ist,
00:10:27: um einfach Fragen zu beantworten.
00:10:29: Und so hat sich dann bei uns aus dem Marketing-Getrieben heraus der Nied entwickelt,
00:10:34: eben an der Grundlage zu arbeiten, weil die Datenanalystin kein gutes Arbeitsumfeld vorgefunden hat.
00:10:42: Und deswegen bin ich so ein bisschen dazu gekommen, mich mit dem Thema genauer zu beschäftigen.
00:10:49: Ich habe wie gesagt ein interdisziplinäres Team zusammengestellt, ein Projektteam,
00:10:54: um auch die anderen Kollegen, die mit diesen Datenarbeiten, mit den Kunden- und Vertragsdatenarbeiten
00:11:02: auf meine Seite zu bekommen, mit ins Boot zu holen.
00:11:06: Und es war recht schnell klar, dass wir eine Art von Projekt aufstellen müssen, indem wir ein neues Datenmodell bauen.
00:11:14: Die Grundlage hatten wir, wir hatten einen modernen Data Warehouse, aber dieses Thema flexibles Datenmodell hatten wir nicht.
00:11:22: Und so bin ich tatsächlich dazu gekommen, dass ich das Projekt geleitet habe.
00:11:28: Und dann mit euch in Kontakt kam, eure Expertise zur Datenmodellierung konnten wir nutzen.
00:11:37: Und wir haben uns ganz klassisch genährt, indem wir Use Cases aus Business Sicht, aus Anwendersicht formuliert haben.
00:11:45: Wir hatten alle recht klare Vorstellungen darüber, welche Fragen wir in Marketing beantwortet wissen wollen,
00:11:50: welche Fragen wir in Vertrieb beantwortet wissen wollen.
00:11:53: Und haben uns dann versucht, dem Thema auch datenseitig zu nähern.
00:11:58: Und dadurch durch ganz viel Lernen, sehr viel Expertise aufgebaut, auch im Team.
00:12:03: Genau, so bin ich dazu gekommen, ein Business Need, den wir versucht haben, mit Grundlagen aufzubauen und zu erfüllen.
00:12:10: Ich glaube, das, was du natürlich in dieser Rolle auch eingenommen hast, ist so eine Vorreiterschaft für das Thema Daten.
00:12:17: Hast du ein Gefühl für, wie es in der Energiebranche, vor allem auch bei den Energieversorgern aussieht,
00:12:24: mit dem Thema Daten, Dateninfrastruktur, ob das ein großes Thema ist, ist das was, was gerade im Wachstum ist.
00:12:30: Hast du da Einblicke für uns?
00:12:33: Ich glaube, wir sind, also ich glaube, es ist im Wachstum.
00:12:36: Ich kann nicht für alle sprechen, jetzt sind wir in unserer Rolle als regionaler Flächenversorger,
00:12:43: auch keiner der Big Player, aber einer der mittelständischen Unternehmen mit einem recht großen Kundenstamm.
00:12:51: Wir sind noch sehr am Anfang, es gibt durchaus andere Branchen, die viel datengetriebener arbeiten
00:12:58: und auch Datenstrukturen zu Grunde liegen haben, die auch ein professionelle Arbeit mit Daten ermöglicht.
00:13:05: Wir sind da, glaube ich, alle noch recht am Anfang, da in Nuancen aber natürlich unterschiedlich weit.
00:13:11: Ich glaube mit dem Thema, wie können wir über diskriptive Analysen hinaus Daten nutzen,
00:13:19: beschäftigen sich mittelständische Unternehmen und die großen Player sicherlich,
00:13:24: vor allem die, die explizit im Digitalvertrieb unterwegs sind und online ihre Produkte vertreiben,
00:13:31: sind da, glaube ich, noch mal ein bisschen besser aufgestellt.
00:13:34: Aber weil wir in so einer hybriden Welt unterwegs sind, ist das Thema Daten
00:13:41: bzw. eine strukturelle professionelle Verankerung im Unternehmen noch recht am Anfang.
00:13:47: Aber da ist natürlich gerade bei euch viel im Umbruch.
00:13:50: Also ich glaube, neue Geschäftsführungen, du hast selber deinen Stelle gewechselt.
00:13:54: Du bist mittlerweile Bereichsleiterin für den Bereich Marketing und da auch sehr interessiert,
00:14:00: dass das ganze Thema Daten, Dateninfrastruktur vorangetrieben wird.
00:14:04: Hast du Hoffnung darauf, dass sich dadurch was ändert und was denkst du,
00:14:10: was, welchen Einfluss vor allem auch Führungskräfte dort haben, dieses Thema voranzubringen?
00:14:17: Also ich habe sehr große Hoffnung, das Thema datengetriebene Entscheidungen zu treffen.
00:14:22: Das ist bei uns strategisch verankert.
00:14:26: Das ist ein Ziel, das wir haben, insofern setzt sich große Hoffnung darin,
00:14:32: dass wir da auch strukturierter vorgehen und unternehmensweit solche Ideen,
00:14:39: Visionen und Strategien implementieren werden.
00:14:43: Wir haben es eben beschrieben, aktuell ist es sehr getrieben aus dem Vertrieb,
00:14:47: dem Marketing und dem Kundenservice. Darüber hinaus sehe ich aber,
00:14:51: aufgrund des Wissens, was ich über das Unternehmen habe, die Unternehmensgruppe,
00:14:56: noch weitere Anwendungsfälle, in denen wir eine super Datenstruktur nutzen könnten,
00:15:01: eine gute Grundlage.
00:15:03: Und du hast die Führungskräfte angesprochen, keiner der Führungskräfte soll ein Datenexperte werden.
00:15:09: Da bin ich, glaube ich, das beste Beispiel für, weil auch ich keine Datenexpertin
00:15:14: im eigentlichen Sinne bin, ich bin auch keine Analyse-Expertin.
00:15:17: Aber ich habe ein gewisses Datenverständnis aufgebaut und verstanden,
00:15:22: welche Bedeutung Daten für uns im Marketing haben.
00:15:25: Und diese Übersetzung der Bedeutung von Daten für jeden einzelnen Funktionsbereich im Unternehmen,
00:15:34: das ist, glaube ich, die Aufgabe der Führungskräfte zu verstehen.
00:15:38: Wo machen bei uns an welcher Stelle Daten sinn, warum ist es wichtig,
00:15:42: das professionell zu implementieren, um das dann auch an die Mitarbeiter weiterzugeben,
00:15:47: den Mehrwert zu zeigen, den jeder einzelnen in seinem Bereich hat,
00:15:51: wenn man richtig mit Daten umgeht.
00:15:54: Ich glaube, dieses Mitnehmen von den Mitarbeitern von den Führungskräften
00:15:57: ist natürlich immer wichtig in dem Bereich.
00:15:59: Du hast gerade schon angesprochen, dass ihr mit Data Science angefangen hatte
00:16:06: mit der Analyse-Seite Advanced Analytics und dann erst auf das Thema
00:16:15: wirklich Data Warehousing nochmal eingegangen seid.
00:16:18: Ihr habt quasi das Pferd von hinten aufgezeugt,
00:16:20: das natürlich häufig mit dem Wunsch einhergeht,
00:16:23: wirklich Analysen fahren zu können, ohne diesen Grundstein zu legen.
00:16:28: Gibt es aus den letzten zwei, drei Jahren, die ihr mit dem Thema Daten verbracht habt,
00:16:33: daraus Learnings, die hier für die Zukunft oder die du auch für die Zukunft
00:16:37: anders angehen würdest?
00:16:39: Diese Grundlagenarbeit darf man nicht unterschätzen.
00:16:42: Und wir haben da auch in den letzten zwei Jahren Themenfälle bearbeitet,
00:16:46: die originär nicht im Marketing auch nicht im Vertrieb und nicht im Kunden-Service liegen.
00:16:50: Insofern ist, glaube ich, das Stichwort Datenmanagement,
00:16:55: eins, was ich immer wieder berücksichtigen würde, wo liegen die Daten,
00:16:59: wie soll auf die Daten zugegriffen werden, wie können die verarbeitet werden
00:17:05: und wer hat die Verantwortung für welche Daten.
00:17:09: Das wäre für mich ein Learning, was ich mitnehmen würde als Grundlagenarbeit.
00:17:13: dass man nicht unterschätzen darf und dass man berücksichtigen muss. Und das hat die Arbeit
00:17:20: in dem Projekt gezeigt und gebracht, in kleinen Schritten denken und agieren. Also wir haben
00:17:26: nie die große Vision natürlich aus dem Blickfeld gelassen. Aber wenn man in so einer bestehenden
00:17:32: Struktur mit verschiedenen Datenquellen, mit unfassbar vielen Daten, die einen strukturiert,
00:17:39: die anderen weniger strukturiert zusammenarbeitet, wenn man verschiedene Datenquellen zusammenführen
00:17:46: muss, auch zwischen strukturierten und unstrukturierten Daten agieren muss, dann ist es wichtig,
00:17:54: step by step vorzugehen, immer die kleinen Schritte zu sehen, kleine Erfolge auch zu feiern,
00:17:59: weil das große Ganze werden wir einfach Schritt für Schritt erreichen können.
00:18:04: Und ich glaube auch, dass mit dem, den Kompetenzen, die ihr dazu braucht, natürlich, um das ganze
00:18:10: step by step aufzugehen, habt ihr daraus für euch nochmal irgendwie ein Learning gezogen,
00:18:15: welche Kompetenzen bei euch im Unternehmen in einem Datateam eingekapselt Sinn machen
00:18:21: würden. Du hast gerade auch schon Data Ownership angesprochen. Das heißt, diese ganze Strukturelle,
00:18:27: das ganze, das ganze Organisatorstrom herum, habt ihr daraus irgendwelche Doings schon
00:18:34: abgeleitet? Ich glaube, ihr seid gerade sowieso um Umbruch, deswegen ist die Frage wahrscheinlich
00:18:38: sehr, sehr schwierig. Also, Doings abgeleitet in dem Sinne, dass daraus konkrete Maßnahmen
00:18:43: erfolgen, haben wir noch nicht. Uns ist bewusst, dass wir uns dem Thema Daten auch in einer
00:18:49: neuen strategischen Ausrichtung nochmal ganz anders widmen müssen und das auch professionalisieren
00:18:57: müssen, weil wir das nicht nur für den Bereich Analysen, analytische Fragestellung im Marketing,
00:19:05: Berichtswesen im Vertrieb nutzen werden, sondern auch weil das in, wenn wir von Prozessautomatisierung
00:19:14: sprechen, wenn wir von KI Anwendung sprechen, eine große Rolle spielt, dass wir ein gutes
00:19:21: Datenmanagement haben, eine gute Datenstruktur. Insofern ist das noch eher in den Anfängen.
00:19:27: Wenn wir uns dem Thema widmen, dann können wir sicherlich aus dem Projekt und aus der
00:19:32: Projektarbeit ganz viel Input liefern zu Rollen, die es wahrscheinlich benötigt, die wir im
00:19:38: Moment noch nicht im Unternehmen implementiert haben oder aber auch zu Know-how, dass wir
00:19:43: im Unternehmen aber auch aufgebaut haben in den letzten zwei Jahren. Da haben wir auf jeden
00:19:49: Fall Learnings draus ziehen können, die sind noch nicht in konkrete Maßnahmen gegossen.
00:19:53: Bevor wir zu deiner Vision kommen von der Arbeit mit Daten in Marketingbereich bei euch, vielleicht
00:20:01: ein kurzes Spiel, eine kurze Fragerunde. Wir haben drei Fragen mitgebracht, die ich selber
00:20:07: auch nicht kenne. Ich würde dir mal auch mal eine rüber geben. Bitte noch nicht aufmachen,
00:20:12: da sind immer die Lösungen schon mit drin. Am besten ist es einmal Frage und Lösung
00:20:17: wahrscheinlich so im Ganzen rauszunehmen. Sie gerade haben vier Fragen. Ich gebe dir
00:20:21: nochmal ein Rüber. Danke. Ich kenne die Antworten dazu nicht,
00:20:24: ich kenne die Fragen auch nicht. Ich würde sie einfach mal vorlesen und wir können
00:20:28: uns mal Gedanken machen, was denn darauf die richtige Antwort sein könnte. Wie kann
00:20:33: künstliche Intelligenz, KI in der Energieversorgung eingesetzt werden? Das ist natürlich jetzt
00:20:40: für dich ein Heim-Porteil. Deswegen würde ich vielleicht auch an dich einfach direkt das
00:20:45: Ruger abgeben und würde dann die Frage vielleicht im Nachgang auch mal für mich beantworten.
00:20:49: Ja. Heim-Porteil, ja, wir beschäftigen uns mit dem Thema. Ich selber bin nur rudimentär
00:20:56: drin. Ich sehe aber gerade für den Bereich des Marketing einiger Anwendungsfelder bzw.
00:21:04: auch für den Kundenservice immer dann, wenn es um die Kundeninteraktion geht, wird uns
00:21:07: KI helfen können. Der Klassiker ist ein KI-basierter Chatbot, der wirklich so mit dir spricht und
00:21:15: auf deine Antworten reagiert. Das ist sich für dich anfühlt als wer so in einem richtigen
00:21:21: Gespräch. Ganz konkret verantworte ich auch das Thema Marktforschung. Auch da kann KI
00:21:27: helfen, quasi die Durchführung der Marktforschung so zu gestalten, dass Fragen basierend auf
00:21:35: deinem Antwortverhalten ausgespielt werden. Wenn du zum Beispiel sehr unspezifisch antwortest,
00:21:43: würde normalerweise so ein Interview einfach mit der nächsten Frage weitermachen durch
00:21:47: die KI aber dann online beispielsweise eine Konkretisierungsfrage aussteuern. Sowas sind
00:21:53: schon Anwendungsfälle, die wir konkret bei uns im Marketing sehen. In der genau Ansprache
00:22:00: zum Kunden spielt es eine Rolle. Jetzt muss ich noch mal weiter denken.
00:22:05: Wir können das Ganze auch im Dialog gestalten. Ich glaube dieses Thema Chatbot eignet sich
00:22:11: natürlich für die externe Kommunikation, es eignet sich aber auch für den Kundendienstmitarbeiter,
00:22:17: der natürlich dann auch direkt aus ähnlichen Fällen Antworten vom Chatbot generiert bekommen
00:22:22: kann. Ich denke gerade auch für KI ist natürlich sehr weit gefasst, aber es gibt natürlich
00:22:31: auch die Möglichkeit zu sagen, was für Kunden eignen sich besonders für eine Kundenansprache.
00:22:39: Wenn man das Ganze noch vielleicht mit einem Machine Learning Modell verknüpft, also da
00:22:46: gibt es natürlich einige Anwendungsfälle, die man bei Energieversorgern einsetzen kann.
00:22:51: Erst mal abhängig von Smart Grids und so weiter. Das ist natürlich nochmal ein ganz
00:22:57: anderes Feld. Ja oder auch wir werden auch an Anwendungsfälle kommen, die eigentlich
00:23:06: noch kein klassische KI Themen sind, sondern den Schritt davor beinhalten. Automatisierung
00:23:14: von Abläufen, von Prozessen. Ich glaube da ist auch noch viel zu holen und dann können
00:23:19: wir uns mit KI Themen beschäftigen, die darauf aufbauen. Aber klar, du hast gerade angesprochen,
00:23:25: Smart Grid. So eine KI kann sicherlich auch unterstützen bei der Guidance von Monteuren
00:23:33: an Heizungsanlagen beispielsweise oder Netzanlagen, da zu unterstützen und zu sagen. Smart Maintenance
00:23:40: natürlich. Genau, da liegt vielleicht der Fehler. Ich glaube ein großes Feld für euch ist auch
00:23:47: nochmal Online Marketing und vor allem der Bereich auch, wie präsentiere ich mich auf
00:23:52: Vergleichsportalen. Und da ist natürlich auch die Schätzung für den Preis, den ihr
00:23:58: zahlt beim Einkauf, aber auch das, was ihr reinbekommt, sehr, sehr wichtig, um einen
00:24:02: optimalen Preis dann dem Kunden eben auch anbieten zu können. Ja, ich glaube, das ist
00:24:08: noch sehr zukunftsorientiert, weil aktuell die Branche so funktioniert, dass man gerade
00:24:18: den Privatkunden in Profilen beschafft. Also wir sind noch nicht so weit, die als Privatkunde
00:24:26: da tagesaktuelle Preise der Börse weiterzugeben. Das sind andere Anbieter weiter. Das ist
00:24:32: auch eine Stärke von euch als Grundversorger, was man jetzt in der Energiekrise gelernt
00:24:37: hat, dass die ganzen kleinen Anbieter eben Kündigungen rausgesetzt haben. Soll ich die
00:24:43: Frage einmal auflösen? Gerne. Es interessiert mich auch, welche Anwendungsfälle von KI bei
00:24:49: der Energieversorgung sind. Beispielsweise sehr, sehr, sehr simpel eigentlich, wenn man
00:24:53: darüber nachdenkt, die Vorhersage des Energiebedarfs, Optimierungen von Erzeugungs- und Speicherprozessen
00:24:58: sowie zur Verbesserung der Netzstabilität. Also haben wir schon eigentlich viele Sachen.
00:25:04: Wir haben es nochmal marketingmäßig und vertriebsmäßig gesehen.
00:25:07: Das liegt daran, dass ich aus dem Marketing komme.
00:25:10: Sehr gut. Ist das auch eine Frage?
00:25:11: Ich habe auch eine Frage. Wie hilft predictive Maintenance-Energieversorgern? Das ist natürlich
00:25:19: auch eher ein sehr anlagen- und netzlastiges Thema. Aber das spielt natürlich auch eine
00:25:28: Rolle für uns und es wird den Kollegen aus den Bereichen sehr viel unterstützen dabei.
00:25:36: Ich beantworte meine Frage jetzt schon selber. Sollte ich dir den Vortritt lassen?
00:25:40: Das darfst du selber entscheiden. Aber ich dachte, du hast sie eben auch schon beantwortet.
00:25:45: Ich habe sie eben schon in Teilen beantwortet. Genau in der Wartung von Netzanlagen oder
00:25:54: Heizungsanlagen wird das eine Rolle spielen, weil es darum geht, voraus zu planen, welche
00:26:02: Wartungsschritte anfallen können, wo das wird nachher dann auch Auswirkungen haben auf
00:26:09: die Steuerung von Monteuern, die viel zielgerichteter passieren kann.
00:26:13: Es wird weniger zu, glaube ich, Ausfällen kommen, weil wir eben rechtzeitig Wartungen
00:26:19: durchgeführt haben auf Basis von Daten, die uns zur Verfügung stehen. Insofern, glaube
00:26:25: ich, wird das schon eine große Rolle spielen, die uns da sehr helfen.
00:26:28: Und ihr habt natürlich den gesamten EDL, den ganzen Energiedienstleistungsbereich, der
00:26:34: mehr und mehr hinzukommt. Du hast gerade eben schon Fotoretalik angesprochen, Smart-Wallboxen,
00:26:41: Ladesäulen, etc., von die natürlich sowieso schon hoch technisch sind, wo natürlich
00:26:46: auch IoT und dann eben auch Smart Maintenance eine gute Rolle oder große Rolle spielen
00:26:52: kann. Das stimmt, ja.
00:26:54: Ok, wollen wir es auflösen? Ich lösse gerne auf. Predictive Maintenance
00:26:58: kann Wartungskosten reduzieren und die Zuverlässigkeit der Versorgung verbessern.
00:27:02: Sehr gut. Sehr gut auf den Punkt gebracht, was wir gerade gesagt haben.
00:27:06: Sollen wir noch eine? Gerne.
00:27:08: Wir können auch noch beide machen. Ich weiß nicht, wie die Zeit steht, aber wie viel
00:27:13: Prozent der Energieversorger weltweit nutzen bereits Data Analytics Plattformen zur Optimierung
00:27:18: ihrer Betriebsabläufe? Stand 20, 23. Hätte ich jetzt noch meinen Statisterein schnippen
00:27:25: müssen für die Beantwortung. Weltweit. Da warte ich jetzt aber eine Zahl, die relativ
00:27:32: nah dran ist. Hast du eine Ahnung?
00:27:37: Naja, also ich glaube, bin mir weltweit, bin ich mir nicht so sicher, weil weltweit
00:27:44: ist natürlich ein sehr, sehr schwierig abzuschätzen, weil es da, glaube ich, sehr, sehr starke
00:27:50: Streuung gibt. Aber ich denke, dass sehr, sehr viele das schon nutzen. Wobei man natürlich
00:27:56: auch gucken muss, es gibt sehr viele Online-Anbieter, das sind aber dann meistens, glaube ich,
00:28:01: Energieversorger, sondern das sind dann wirklich mehr Energiedienstleistern. Ich schätze 70 Prozent.
00:28:09: Also es gibt durchaus Länder, auch in unseren Nachbargebieten, deren Netze auch schon viel
00:28:18: digitalisierter sind, also Stichwort Smart-Meetering, intelligente Messsysteme, die schon seit Jahren
00:28:24: ganz andere Daten sammeln können. Ich bin mir nicht sicher, also 70 Prozent hat sich für
00:28:29: mich jetzt sehr viel angehört. Aber dann gehe ich mal mit 55 ins Rennen und wir schauen,
00:28:37: wer näher dran liegt.
00:28:38: Ich glaube, du musst dir den Wert aus Deutschland vorstellen oder nochmal 20 Prozent drauf
00:28:42: schlagen. Okay.
00:28:43: Dann hast du es vielleicht, aber ich will dich nicht beeinflussen. Ich könnte komplett
00:28:48: falsch liegen.
00:28:49: Ich bin gespannt auf die Antwort.
00:28:50: Rund 70 Prozent. Ich habe nicht gespickt.
00:28:52: Malo, da hast du doch vorher eingeschaut.
00:28:54: Ich habe vorher eingeschaut.
00:28:55: Schön.
00:28:56: Ja, ich habe noch eine Frage, sollen wir die auch noch ...
00:28:59: Klar, wenn du Lust hast, auf jeden Fall.
00:29:01: Wenn ich genauso daneben liege wie jetzt gerade, dann nicht.
00:29:06: Wow. Welchen Marktanteil hatte Microsoft Azure im globalen Cloud-Infrastrukturmarkt
00:29:14: im Jahr 23?
00:29:16: Das wird ziemlich hoch sein, weil Azure aber auch sehr, sehr vieles abdeckt. Also ich glaube,
00:29:24: bei Azure bewegen wir uns ja in sehr, sehr vielen Branchen auf sehr, sehr vielen unterschiedlichen
00:29:29: Arten und Weisen, wie man die Plattform nutzen kann.
00:29:32: Ja.
00:29:33: Wahrscheinlich blamiere ich mich hier komplett, aber ich hätte fast gesagt, weil AWS spielt
00:29:38: in Europa wenig mit.
00:29:40: Ja.
00:29:41: Ich hätte gesagt 60 Prozent, vielleicht.
00:29:47: Es sei mir verziehen, wenn ich keine Schätzung abgebe, weil die ist beliebig falsch, was
00:29:52: ich sagen würde. Soll ich auflösen?
00:29:55: Du kannst ja so einen Bauchgefühl rausgeben.
00:29:59: Ich kann an ganz wenig Punkten das nur für mich eroieren. Ich weiß aber, dass wenn wir
00:30:05: Gespräche mit Bewerbern beispielsweise führen, dass ganz, ganz viele Erfahrungen in Microsoft
00:30:10: Azure mitbringen. Insofern kann es kein Nischenprodukt sein.
00:30:14: Ich war erst bei 80 Prozent, aber ich würde jetzt bei 60 Prozent bleiben, weil es gibt
00:30:19: ja sehr, sehr viel links und rechts. Was uns einfach schauen, was es gibt.
00:30:24: Es sind etwa 25 Prozent.
00:30:27: Da hätte ich tatsächlich mehr gedacht.
00:30:29: Vielleicht ist es wirklich, du hast AWS angesprochen, weil wir hier den globalen Blick haben.
00:30:34: Vielleicht haben die eine viel größere Rolle.
00:30:36: Möglich. Ja. Ich glaube, Amazon ist ja auch mit seinem und Google mittlerweile auch sehr,
00:30:42: sehr stark aufgestellt.
00:30:43: Ja.
00:30:44: Von daher.
00:30:45: Ja.
00:30:46: Ich habe noch ein paar Fragen nicht, gerade was deine Zukunftsvision angeht.
00:30:49: Denn das ist ja das, womit ihr angefangen habt.
00:30:52: Vielleicht ist das damit, wo wir aufhören können.
00:30:54: Auch für heute zumindest.
00:30:56: Was ist deine Vision?
00:30:58: Wie möchtest du in Zukunft Marketing betreiben?
00:31:01: Du hast gerade eben schon diese Kundenzentrierung angesprochen.
00:31:04: Vielleicht kannst du da auch noch mal darauf eingehen, was da dein Zielbild ist, wie du
00:31:09: dir das Arbeiten mit Daten in der Zukunft bei der EVM vorstellen.
00:31:14: Ich versuche, das in wenigen Sätzen zu formulieren, weil sonst könnte ich jetzt nochmal einen
00:31:20: Vortrag darüber halten, was ich mir vorstelle.
00:31:22: Wir werden in der Zukunft jegliche Entscheidungen im Marketing auf Basis von Daten treffen.
00:31:32: Das klingt jetzt erstmal ganz global galaktisch und niemals falsch.
00:31:35: Damit meine ich aber, dass wir wissen, welche Kanäle wir performen, dass wir den Kunden
00:31:45: kennen, sämtliche Interaktionspunkte mit der EVM-Gruppe kennen, sämtliche Interaktionspunkte
00:31:53: mit der EVM kennen, dass wir diese Daten so verknüpfen, dass wir zielgerichtlich den Kunden
00:32:04: ansprechen können.
00:32:07: Es wird keine Entscheidung fallen ohne eine Erkenntnis aus Daten, die wir vorher gezogen
00:32:15: haben.
00:32:16: Ich glaube, dass wir dadurch, dass wir immer noch sehr viele verschiedene Quellen haben
00:32:24: werden, dass wir viele verschiedene Daten Quellen haben werden, uns EVM weit nicht um
00:32:31: ein professionellisiertes Datenmanagement umherkommen.
00:32:37: Ich glaube, dass die Zukunft darin liegen könnte, das Thema Daten professionell und
00:32:44: zentralisiert aufzustellen in den einzelnen Funktionalbereichen, Sitzen, Daten, Experten,
00:32:55: Business-Analyse-Experten und Analyse-Experten.
00:32:57: Aber ich glaube, der Weg führt fast nicht dran vorbei an einen zentralen Datenteam,
00:33:03: in dem Datenhoheit, Datenverantwortung, Datenstruktur geklärt ist und verantwortet wird.
00:33:12: Sarah, ich finde das eigentlich ein sehr schöner Abschluss von diesem Gespräch.
00:33:16: Ich danke dir sehr, dass du bei uns warst.
00:33:21: Ich würde dich noch um eine letzte Frage bitten, die wir eigentlich immer am Ende stellen.
00:33:26: Welchen Tipp hast du an die Zuhörer, an andere mittelständische Unternehmen oder Unternehmer
00:33:36: generell, was das Thema Daten angeht?
00:33:41: Habt keine Angst vor Daten, das ist die Grundlage und auch aus einer Business-Perspektive kann
00:33:51: man sich diesem Thema sehr gut nähern, sehr gut Verständnis schaffen und wenn man sich
00:33:58: die richtigen Experten und Unterstützung mit ins Boot holt, wird das Ziel erreicht werden
00:34:05: und man darf diese Step-by-Step-Mentalität nicht vergessen, kleine Schritte führen auch irgendwann
00:34:13: zum Erfolg.
00:34:14: Vielen Dank.
00:34:15: Dann?
00:34:16: Danke.
00:34:17: Danke, dass ich hier was...
00:34:18: Danke, dass ich da sein durfte.
00:34:19: Danke.
00:34:20: Danke.
00:34:22: Danke.
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